Skip to content

Le midi de la France

Februar 28, 2012

Als ich Bordeaux auf meinen Bewerbungszettel für ein Auslandsstudium schrieb, war da vor allem ein wichtiger Grund: Ich will in eine Gegend von Frankreich ziehen, die ich noch nicht so genau kenne. Gut, ob ich jetzt andere Gegenden des Landes wirklich so genau kenne, nur weil ich sie von Urlauben und Ausflügen kenne – wohl eher nicht. Egal: Die Lage von Bordeaux bietet Möglichkeiten, einige spannende Teile des Landes zu erkunden. So etwa den Süden, le midi de la France.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die in einem Lokomotivenausfall, einem ungeplanten Aufenthalt in Toulouse und einem grottig schlechten Lunchpaket der SNCF gipfelten kam unsere kleine Vierergruppe in Avignon an. Die Stadt an sich besitzt Charme und einen angenehmen Stil, ist zudem nicht zu groß geraten. Der Papst wusste schon, warum er von Rom nach Avignon flüchtete!
Damit auch zu den Sehenswürdigkeiten: Die berühmte Brücke von Avignon, die aus dem Lied, jawohl, ist eigentlich nicht weiter interessant. Ein schönes Fotomotiv, aber Eintritt zum Begehen muss man dafür nicht wirklich berappen. Anders der Papstpalast, der zwar mit 8,50 für Studenten ordentlich zu Buche schlägt, aber nicht nur ein beeindruckendes Stück Geschichte bietet, sondern auch durch seine großen Dimensionen beeindruckt. Außerdem bieten seine Türme ein beeindruckendes Stadtpanorama.
Da Avignon eher klein ist und aufgrund der Verspätung ein Ausflug nach Nîmes sehr kurz geworden wäre, zog es uns nach einem Tag weiter nach Montpellier.
In Montpellier gibt es vor allem sehr schöne Plätze und Parks, die bei einem herrlichen Wetter dazu einluden, zu verweilen und in der Sonne zu liegen. Die örtliche Cathedrale Saint-Pierre befand sich leider in Renovierungsarbeiten und bot keinen interessanten Anblick. Im auf griechisch getrimmten Viertel Antigone beeindruckte die Architektur, sowie die Flusspromenade – Montpellier wäre die ideale Stadt für einen Sommer, der ein Jahr dauert.
Zum Abschluss ging es ans Mittelmeer – bei 19 Grad konnten wir uns das Sonnenbaden bereits erlauben – in einen typischen Touristenort. Vermutlich ist der Strand mit seinem feinen Sand auch das einzig sehenswerte dort neben der üblichen Urlaubsindustrie aus Handtaschenläden, Fischlokalen und Eisdielen. Wert war es die Sonnenstrahlen und den Sand in der Kleidung allemal.
Im rechts verlinkten Flickr-Konto sind Bilder vom Ausflug zu finden. Wer weitere Tipps möchte, kann gerne in den Kommentaren oder per Mail fragen. Ich genieße nun die Sonne in Bordeaux – etwas kälter, aber auch nicht von schlechten Eltern.

Advertisements
No comments yet

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: